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| Für eine Magnetschnellbahn zwischen Innenstadt und Flughafen stehen derzeit eine Osttrasse und eine Westtrasse in der öffentlichen Diskussion. Die Ostrasse führt in einem Tunnel zum Ostbahnhof und soll dann oberirdisch über Riem, Aschheim/Kirchheim und Ismaning geführt werden. Nördlich der A 99 ist eine Bündelung der Osttrasse mit der B 471 und der B 388 geplant. Die Westtrasse folgt zunächst in einem Tunnel der Dachauer Straße, führt dann durch den Olympiapark und die Stadtteile Hasenbergl sowie Feldmoching. Außerhalb des Stadtgebietes soll sie mit der Autobahn A 92 gebündelt werden. Die Fahrstrecke beträgt etwa 37 km, die Fahrzeit mindestens 10 Minuten. Sowohl bei der Ost- als auch bei der Westtrasse sind auch noch Varianten im Gespräch, bei denen der Transrapid-Fahrweg ober- oder unterhalb der bestehenden S-Bahnlinien angeordnet werden soll. Für die genaue Festlegung der Trasse eines durchgehend unterirdischen Fahrweges mit möglichst geradliniger Führung ist die Konzeption der beiden Stationen City und Airport sowie die Positionierung der Start- und Zielschächte zum Auffahren der ca. 30 km langen Tunnelstrecke ausschlaggebend. Die Schächte benötigen eine gute Verkehrsanbindung und ausreichende Flächen für die Baustelleneinrichtung und bleiben teilweise auch beim späteren Bahnbetrieb in Funktion. Bei der so gefundenen Direkten Tunneltrasse gelingt es mit einer nur geringfügige Abweichung von der geradlinigen Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Flughafen die vorgenannten Bedingungen zu erfüllen. Auf der freien Strecke genügt ein Krümmungsradius von 30.000 m über eine Strecke von 7 km, bei der Flughafeneinfahrt ein solcher von 3.400 m mit entsprechenden Übergangsbögen. Mit dieser Trassierung werden den Fahrkomfort beeinträchtigende hohe Seitenbeschleunigungen, wie sie bei engen Kurvenradien auftreten vermieden, ohne daß hierzu eine Geschwindigkeitsbeschränkung erforderlich ist. |
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